Open Europe Berlin

Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bestehen, sind in der Europäischen Union (EU) grundlegende Reformen nötig, die den Prinzipien der Subsidiarität, Transparenz und Eigenverantwortlichkeit Rechnung tragen. Der stetig zunehmende europäische Zentralismus bedroht Freiheit, Demokratie und Eigenverantwortung. Deutschland braucht ein offenes, wettbewerbsfähiges Europa. Und Europa braucht ein dynamisches und ideenreiches Deutschland. Wir wollen die Grundsätze einer marktwirtschaftlichen Ordnungspolitik, die Deutschland einst so erfolgreich gemacht haben, als Kern einer europäischen Ordnungspolitik durchsetzen – zum Wohle Europas. Die gegenwärtige Europapolitik ist nicht „alternativlos“!

 

Open Europe Berlin ist eine eigenständige deutsche Denkfabrik mit europäischer Ausrichtung. Wir mobilisieren für grundlegende Reformen in der EU durch eigenständige Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, sowie durch vielseitige Kontakte in allen politischen Parteien, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Unsere kompetenten Analysen greifen auf ein europäisches Expertennetzwerk zurück.


Wir wollen:

- Freihandel nach innen und nach außen fördern
- Überregulierung zurückführen
- Geldverschwendung offenlegen
- Für stabiles Geld eintreten
- Europäische Ordnungspolitik statt Interventionismus fördern.
- Für Strukturreformen statt Schuldenvergemeinschaftung eintreten.
- Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verteidigen
- Vielfalt statt Einfalt fördern.


  • Prof. Dr Michael Wohlgemuth, Direktor

  • Prof. Dr. Michael Wohlgemuth ist Volkswirt und Direktor der Open Europe Berlin gGmbH. Promotion an der Universität Jena, Habilitation an der Universität Witten/Herdecke. Forschungsaufenthalte, Lehraufträge und Vertretungsprofessuren u.a. an der George Mason University, New York University, und den Universitäten Freiburg, Innsbruck, Erfurt und Bayreuth. 2002-2012 geschäftsführender Forschungsreferent am Walter Eucken Institut. Michael Wohlgemuth ist u.a. […]

  • Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, Mentor

  • „Der afrikanische Kontinent hat das Potential zur treibenden politischen und ökonomischen Kraft des 21. Jahrhunderts zu werden. Gleichzeitig kann es gelingen, Millionen Menschen, die derzeit in bedrückender Armut leben, ein Leben in Wohlstand und Freiheit zu ermöglichen. Einer reformierten Afrika-Politik der Europäischen Union kommt bei diesen Bemühungen eine Schlüsselrolle zu. Gelingt es, eine Partnerschaft auf Augenhöhe anzustoßen, die auf Sozialer Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie setzt, kann Europa als Afrikas wichtigster Handelspartner wesentlich zu einem afrikanischen Wirtschaftswunder beitragen. Ich freue mich, Open Europe Berlin als Initiator einer neuen EU-Afrika-Politik unterstützen zu können. Diese Initiative kommt zum richtigen Zeitpunkt und hat das Potential, die Afrikapolitik der EU aus der Zivilgesellschaft heraus auf neue Fundamente zu stellen.“

Prof. Leszek Balcerowicz

Prof_Leszek_Balcerowicz Prof. Leszek Balcerowicz ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Handelshochschule Warschau und ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank (2001-2007). Er hatte zwei Mal den Posten des Vizepremiers und Finanzministers inne (1989-1991 und 1997-2000). Balcerowicz wurde bekannt vor allem auf Grund des nach ihm benannten Balcerowicz-Plans, mit dem er die Zentralplanwirtschaft Polens radikal auf die Marktwirtschaft umstellte. Vor seiner politischen Karriere studierte Leszek Balcerowicz Außenhandel an der Handelshochschule Warschau. In den 1970er Jahren erhielt er ein Stipendium für die USA. Sein Studium an der St. John’s Universität in New York schloss er 1974 mit einem MBA ab. 1975 wurde er an der der Handelshochschule Warschau im Fach VWL promoviert. Balcerowicz ist seit 1992 Professor an der Handelshochschule Warschau und Dekan der Fakultät für Internationale Komparatistik. Er ist seit 2006 korrespondierendes Mitglied für Geschichte und Philosophie der Polnischen Akademie der Wissenschaften. 1995 bis 2000 hatte er die Position des Parteivorsitzenden in der sozialliberalen Unia Wolnosci inne. Balcerowicz ist u.a. Kuratoriumsmitglied des Institute of International Finance, Mitglied des Beratenden Wissenschaftlichen Ausschusses beim Europäischen Ausschuss für Systemrisiken, und des Centrum für Europäische Politik (CEP), Vorsitzender und Gründer der Civil Development Forum Stiftung (FOR) in Warschau. 2004 nannte The Banker ihn den besten Zentralbankchef Europas, da er es geschafft hatte, den Zloty zu einer stabilen Währung zu machen.

Prof. Dr. Ansgar Belke

BelkeProf. Dr. Ansgar Belke ist Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbes. Makroökonomie an der Universität Duisburg-Essen. Seit 2012 ist er dort (ad personam) Jean Monnet Professor. Weiterhin ist er Gastprofessor am Europa-Institut der Universität des Saarlandes sowie an der Hertie School of Governance, Berlin. Zuvor war er Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbes. Außenwirtschaft, an der Universität Stuttgart-Hohenheim (C4) und Ordentlicher Hochschulprofessor für Volkswirtschaftslehre, insbes. Makroökonomie, angewandte Ökonomie und Wirtschaftspolitik, an der Hauptuniversität Wien. Er erhielt seinen Doktortitel im Jahr 1995 für eine Arbeit über die Theorie und Empirie politischer Konjunkturzyklen und habilitierte sich 2000 an der Ruhr Universität Bochum. Prof. Belke ist u.a. Mitglied des "Monetary Experts Panel" des Europäischen Parlaments, des Vorstands des Arbeitskreises Europäische Integration (AEI) und des Wissenschaftlichen Direktoriums des "Instituts für Europäische Politik" (IEP). Er ist auch Research Fellow am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), Bonn, Associate Fellow des Centre for European Policy Studies (CEPS), Brüssel, und externer Berater der Europäischen Kommission (DG ECFIN).

Prof. Charles Beat Blankart

blankartProf. Charles Beat Blankart war von 1992 bis 2010 Professor für Öffentliche Finanzen an der Humboldt Universität in Berlin, seit 2010 ebendort Senior-Professor. Er forscht in den Bereichen Öffentliche Finanzen, Public Choice und Föderalismus forscht. Zuvor studierte und promovierte er an der Universität Basel (1969), habilitierte sich an der Universität Konstanz (1976), war Professor an der Freien Universität Berlin (1978), an der Universität der Bundeswehr München (1978-1985) und an der Technischen Universität Berlin (1985-1992). 1984/85 war er Präsident der European Public Choice Society. Seit 2011 ist er ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft, Mitglied der Mont Pèlerin Society, Mitglied verschiedener Ausschüsse des Vereins für Socialpolitik.

Stephen Booth

Stephen is Co-Director at Open Europe. While at Open Europe he has written on EU regulation, justice and home affairs and EU aid policy. Stephen holds an undergraduate degree in political science and was awarded the Jean Monnet Prize for his master's degree in European studies from the University of Sussex. Stephen's professional interests include democracy and transparency in the EU, the interaction between domestic and EU law and European cooperation in crime and policing. He is half Dutch

Dr. Karen Horn

horn Dr. Karen Horn ist Volkswirtin, freie Wissenschaftlerin und Publizistin. Von 1995 bis 2007 war sie Mitglied der Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von Oktober 2007 bis Ende März 2012 war sie die Leiterin des Hauptstadtbüros des Instituts der deutschen Wirtschaft in Berlin. Karen Horn lehrt ökonomische Ideengeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und ist u.a. Vorstandsmitglied der Herbert Giersch Stiftung, der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft sowie des Council on Public Policy.

Prof. Peter Graf von Kielmansegg

kielmansegg Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg ist emeritierter Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Mannheim. Er studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 1964 wurde er in Bonn promoviert; 1971 habilitiert er sich an der Universität Darmstadt. 1971 erhielt Peter Graf Kielmansegg einen Ruf als Professor an die Universität zu Köln und 1976 eine Gastprofessur an der Georgetown University in Washington (D.C.). Von 1985 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2003 war er Professor für Politische Wissenschaften an der Universität Mannheim. Von 2003 bis 2009 war Graf Kielmansegg Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Er war zudem Vizepräsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Vizepräsident der Studienstiftung des deutschen Volkes und im wissenschaftlichen Beirat der Fritz-Thyssen-Stiftung tätig.

Prof. Dr. Christian Kirchner †

kirchnerProf. Dr. iur. Dr. rer.pol. Dr. h.c. Christian Kirchner studierte Rechtswissenschaft sowie Wirtschaftswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zwischen 1971 und 1973 studierte er an der Harvard University sowie am MIT und erwarb 1972 an der Harvard Law School den akademischen Grad eines Master of Laws. Der Promotion zum Dr. iur. 1974 folgte 1977 seine Promotion zum Dr. rer. pol. und 1982 dann die Habilitation an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Verleihung der venia legendi in den Fächern Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung. Zwischen 1984 und 1993 hatte er die Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht an der Universität Hannover inne. Von 1993 bis 2014 lehrte Prof. Dr. Kirchner an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1999 bis 2014 war er auch Mitglied der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und hatte den Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und internationales Zivil- und Wirtschaftsrecht und Institutionenökonomik inne. Seit 1981 hat er verschiedene Staaten in Ostasien und Mittel- und Osteuropa in wirtschaftsrechtlichen Fragen beraten.

Erika Mann

mannErika Mann leitet das Facebook Buero in Bruessel. Sie war von 1994 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments für die SPD. Sprecherin im Ausschuss für internationalen Handel, Stellvertreterin im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie sowie Stellvertreterin im Haushaltskontrollausschuss. Erika Mann ist Diplom-Pädagogin. Zudem arbeitete sie als Unternehmensberaterin im IT-Bereich. Erika Mann war u.a. Senatorin der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), ist Mitglied des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (Katlenburg-Lindau), war Vorsitzende des Transatlantic Policy Network (TPN), Vorsitzende der European Internet Foundation (EIF), ist Mitglied der International Informatization Academy der Vereinten Nationen (VN), Trustee bei Friends of Europe, sowie Senior Fellow im Atlantic Council.

Johanna Möhring

Johanna Möhring ist Senior Fellow am Institute for Statecraft in London, wo sie das Programm “The Nature of Power in the 21st Century” leitet. Sie arbeitet zu Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa, mit dem Schwerpunkt Deutschland, Frankreich und Großbritannien, sowie zu Russland und Osteuropa. Nach einem Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaft in Konstanz absolvierte Johanna Möhring einen MA in International Relations an der Johns Hopkins University in Washington, DC. Bis vor kurzem berichtete sie für OEB aus Paris über die deutsch-französische Beziehungen im Rahmen der Europäischen Union. Nach ihrem Umzug nach London gesellt sich eine britische Perspektive dazu.

Prinz Michael von Liechtenstein

LiechtensteinPrinz Michael von Liechtenstein studierte Handelswissenschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, vervollständigt durch Aufgaben bei Banken und Industrien in Belgien, Canada und USA. Von 1978 bis 1987 war er bei Nestlé SA in den Bereichen Controlling, Management und Marketing in verschiedenen Märkten in Europa und Afrika tätig. 1987 übernahm er die Geschäftsleitung von Industrie- und Finanzkontor, Vaduz, einer internationalen Finanzdienstleistungsgesellschaft, deren Präsident er heute ist. Er ist Gründer und Vorsitzender von Geopolitical Information Service AG sowie Präsident des Think Tanks ECAEF, European Center of Austrian Economics Foundation, mit Sitz in Vaduz.

Raoul Ruparel


Raoul Ruparel is Co-Director at Open Europe. He is also a contributing author for Forbes, where he write on EU issues; the Eurozone crisis; central banking and macroeconomics.

Over the past years Raoul has been at the forefront of analysing crucial issues around Europe. He has led Open Europe’s research into the Eurozone crisis, helping to advise governments and corporations on how to deal with the crisis as well as the potential institutional and regulatory response. Raoul has been heavily involved in the economic and financial analysis of the evolving crisis in Ukraine, and the ensuing sanctions placed on Russia. He has also worked extensively on issues relating to EU trade and economic prosperity, as well as the economic impacts of hot political topics such as migration.

On top of his regular articles for Forbes, Raoul is a frequent contributor to the broadcast and print media including, CNBC, Bloomberg, BBC and Sky as well as the FT, WSJ and the Times. Raoul holds two masters degrees in economics and public policy from the University of Chicago and a BA in economics and politics from the University of Manchester. Prior to joining OE, Raoul gained work experience at financial firm Habibbank AG Zurich.

Dr. Guido Schmidt-Chiari

Schmidt-ChiariGuido Schmidt-Chiari ist ein österreichischer Bankmanager. 1956 schloss Schmidt-Chiari das Studium der Rechtwissenschaft an der Universität Wien ab. Nach Auslandstätigkeiten für heimische Industrieunternehmungen in Übersee und den ersten Jahren als Banker in New York arbeitete er ab 1958 bei der Creditanstalt in Wien. 1971 wurde er in den Vorstand der Creditanstalt berufen, 1988 zum Generaldirektor ernannt. Im Zuge der Übernahme der Creditanstalt durch die Bank Austria trat Schmidt-Chiari 1997 zurück. Nach seiner aktiven Bankertätigkeit war er noch lange Jahre als Finanzberater tätig. Er war Aufsichtsrat einiger österreichischer Aktiengesellschaften, unter anderem der börsennotierten Immofinanz.

Prof. Dr. Cornelia Scott

Die gebürtige Britin Prof. Dr. Cornelia Scott ist seit 2002 Professor für International Management und International Finance an der Hochschule Anhalt und gleichzeitig Program Director für den MBA Studiengang International Trade. Vor Ihrer Berufung an die Hochschule Anhalt war sie als Manager im Accounting und Auditbereich bei PricewaterhouseCoopers (PwC) in Deutschland und der Schweiz tätig und lehrte als Vertretungsprofessorin für das Lehrgebiet Europäische Unternehmensführung an der privaten Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW) Hannover. Darüber hinaus war sie Projekt-Managerin für das German Accounting Standards Committee (GASC) in Berlin.
Seit 2004 ist Sie die Präsidentin des Instituts für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung (IRW), Bernburg e.V. und von 2009 bis 2011 war sie Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte, Deutschlands größter und ältester Verband der Wirtschaftsakademiker.
Seit 2010 ist sie Visiting Professor an der Jiangsu University of Technology und Jiaxing University China und seit 2013 Visiting Professor an der Ghana University of Technology, Accra Ghana.

Prof. Dr. Dr.h.c. Joachim Starbatty

Schmidt-ChiariProf. Dr. Dr.h.c. Joachim Starbatty ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaft an den Universitäten Freiburg und Köln und wurde 1967 bei Alfred Müller-Armack promoviert. Von 1969-1972 war er Wissenschaftlicher Referent bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für internationale Wirtschafts- und europäische Währungspolitik. Nach seiner 1975 erfolgten Habilitation wurde er 1976 auf die Professur für Wirtschaftspolitik an der Ruhr-Universität Bochum berufen. 1983 wechselte er dann an die Eberhard Karls Universität Tübingen, an der er bis 2006 den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Wirtschaftspolitik, innehatte. Von 1991 bis 2013 war Prof. Starbatty Vorsitzender der „Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft". Er ist Mitautor des 2008 initiierten „Jenaer Aufrufs zur Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft" und Träger der Alexander-Rüstow-Plakette (2003).

Claus Tigges

claus_tiggesClaus Tigges ist Volkswirt und Präsident der Hauptverwaltung der Bundesbank in Berlin und Brandenburg. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität (Bonn) und der Harvard University (Cambridge, USA) studiert. Von 1996 bis 2009 arbeitete er bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung – zuerst als Redakteur in der Wirtschaftsredaktion und später als Wirtschaftskorrespondent für die Vereinigten Staaten und Kanada mit Sitz in Washington, D.C. Seit 4. Januar 2010 ist er Präsident der Hauptverwaltung der Bundesbank in Berlin und Brandenburg.

Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker

weizsaeckerCarl Christian Freiherr von Weizsäcker ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre und Senior Research Fellow am Bonner Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Er studierte 1957 - 1961 Volkswirtschaftslehre und Sozial-wissenschaften in Zürich, Göttingen, Hamburg, Freiburg und Basel. 1961 wurde er zum Dr. phil. (Volkswirtschaftslehre) an der Universität in Basel promoviert. 1965 habilitierte er sich an der Universität Basel in Volkswirtschaftslehre. Von 1965 bis 2003 war er ordentlicher Professor der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg (1965 - 1972), Massachusetts Institute of Technology (MIT 1968 - 1970 Visiting Professor), Bielefeld (1972 - 1974), Bonn (1974 - 1982), Bern (1982 - 1986) und in Köln (von 1986 bis zu seiner Emeritierung 2003). Er war Direktor des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln, Mitglied des Beirates der RWE Energie AG und Mitglied des Kuratoriums des Forums für Zukunftsenergien e. V. In den Jahren 1982 - 1988 war er Mitglied im Kronberger Kreis, dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Marktwirtschaft. 1989 bis 1998 war er Vorsitzender der deutschen Monopolkommission.