Open Europe Berlin

Knapp daneben bis voll vorbei: Argumente für einen Umbau der EU-Regionalpolitik

Die EU-Regierungschefs treffen sich am Donnerstag, um eine Einigung über den Finanzrahmen 2014-2020 zu finden. Im Hinblick auf die EU-Budget Verhandlungen, veröffentlicht Open Europe Berlin heute eine neue Studie über die europäischen Regionalfonds: „Knapp daneben bis voll vorbei: Argumente für einen Umbau der EU-Regionalpolitik“. Der Bericht zeigt, wie die Fördermittel für Regional- und Kohäsionspolitik in der Finanzperiode 2014-2020 sowohl deutlich gekürzt als auch zielgenauer eingesetzt werden könnten.

Eine Beschränkung der Fonds auf EU-Mitgliedsländer mit einem Einkommensniveau von 90% des EU-Durchschnitts oder weniger könnte für nahezu alle Beteiligten vorteilhaft sein. Deutschland würde besonders stark von dem in die strukturschwächeren Länder investierten Geld profitieren. Insgesamt würden sich 22 oder 23 von 27 Mitgliedsländern besserstellen, da sie entweder weniger einzahlen müssten oder mehr aus dem EU-Budget ausgezahlt bekämen. Deutschland hätte zwischen 3,5 Mrd. € und 2,6 Mrd. € eingespart, wenn die von Open Europe Berlin vorgeschlagene Reform in der laufenden Budgetperiode (2007-2013) angewendet worden wäre.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Bericht finden sie hier.